Finale Sparkassen Dressurpokal - 4. Wertungsprüfung

-rp- Rinkerode

 

Der RFV Gustav Rau Westbevern hat beim Turnier des RFV Rinkerode den Gesamtsieg im Sparkassen-

Dressurpokal 2017 nach Hause gebracht. Mit 204 Punkten nach den vier Wertungsprüfungen siegten sie vor dem RFV Ostbevern (202 Punkte) und dem RFV Milte-Sassenberg (198). Spannend blieb es aber trotzdem.

Denn zum Abschluss der Serie gab es ein Novum: Die besten drei Mannschaften des Tages wiesen nach der L-Dressur und der Kür der Paare die gleiche Punktezahl auf (66 Punkte). Den Ausschlag für den Sieg, so schreibt es das Reglement vor, gab die bessere Platzierung in der Kür der Paare. Die fiel zu Gunsten des RFV Ostbevern aus: Anika Stadtmann auf San Lui und Christin Möllers auf Damenwahl IB waren in der Kür die besten Paare. Die Wertnoten 8.4 für den künstlerischen Ausdruck und 8.2 für die sportliche Umsetzung im Viereck ergaben die Gesamtnote 16.6, die kein anderes Paar mehr toppen konnte.

Dahinter folgten Westbevern (16.0) und Rinkerode (15.8) sowie Milte-Sassenberg (15.6). Weil aber die Reiterinnen aus Westbevern und Milte-Sassenberg in der L-Dressur ganz vorne dabei waren, wurde es am

Ende ganz spannend: Katharina Bröskamp und Silvanos L sicherten sich mit dem Einzelsieg ganz wichtige Punkte für Milte, dahinter reihte sich schon Tanja Alfers mit Windhoek ein und hielt Westbevern auf Kurs Richtung Gesamtsieg.

„Das war ein Finale, wie man es sich wünscht“, sagte Andrea Leinker, Dressurbeauftragte im Kreisreiterverband Warendorf. Zwar änderte sich auf den ersten Rängen nichts, die letzten beiden Prüfungen zeigten aber, dass sich die besten Mannschaften des Dressurpokal auch im Finale einen engen Kampf um den Gesamtsieg lieferten.

Für den RFV Ostbevern war es nach dem Sieg beim Turnier in Milte-Sassenberg der zweite Erfolg im Wettbewerb, den neben Christin Möllers und Anika Stadtmann Elena Maria Schmitz und Johanna-Sophie Bertling sicherstellten.

In der Gesamtwertung blieb es auf den ersten drei Plätzen bei der Reihenfolge Westbevern, Ostbevern und Milte-Sassenberg. Dahinter verbesserte sich der RFV Vornholz dank des Sieges beim eigenen Turnier in der Vorwoche und dem vierten Rang in Rinkerode auf den vierten Gesamtrang (179 Punkte). Auf den weiteren Rängen folgten die Reitvereine Alverskirchen-Everswinkel, Albersloh, Geisterholz sowie Lippborg-Unterberg und Sendenhorst, die sich Rang acht teilen. Die Top Ten beschließt der Gastgeber des Finales Rinkerode.