Volksbank-Springpokal - 1. Wertungsprüfung


rp Sendenhorst - Der RZFV Ennigerloh-Neubeckum hat bei der ersten Wertungsprüfung des Volksbank-Springpokals 2018 vorgelegt. Bei den Sendenhorster Reitertagen war der Gesamtvierte des vergangenen Jahres nichts zu schlagen und blieb nach dem Streichergebnis als einzige Mannschaft ohne Strafpunkte. Alexandra Lüth, Daniel Nienkemper, Matthis Kimmeyer und Lena Pautmeier verwiesen mit insgesamt 218,45 Sekunden den RFV Gustav Rau Westbevern (1/224,62 / mit Katrin und Tim Kolkmann, Karin Schulze Tophoff, Marie Dartmann) auf Rang zwei, Dritte wurde der PSV Wessenhorst (2/232,59 / mit Yvonne Booten, Maike Kuhlmann, Alina Jaspert und Sönke Fallenberg).

Dass der Springpokal nichts an Spannung verloren hat, zeigte sich gleich zu Beginn. Kaum einer der ersten Mannschaftsreiter gab sich eine Blöße. Bei allen elf Teams blieben alle Stangen liegen, nur durch Zeitfehler getrennt ging es in den zweiten Durchgang. Hier nahm das Klassement allmählich Formen an. Ganz vorne dabei war immer der RZFV Ennigerloh-Neubeckum, für den insgesamt nur ein Strafpunkt, der aus einem Zeitfehler resultierte, notiert wurde. Spannender wurde es aber dahinter.

Gleich mehrere Mannschaften kamen für Rang zwei infrage, das bessere Ende für sich hatte der RFV Gustav Rau Westbevern, der die junge Mannschaft aus Wessenhorst um nur einen Strafpunkt hinter sich ließ. Ganz knapp dahinter, mit einer Sekunde Rückstand, ordnete sich der RFV Rinkerode als vierte Mannschaft im Ergebnis ein; mit dem schnellsten Gesamtergebnis, aber vier Strafpunkten, wurde der RFV Vornholz Fünfter vor Ostbevern.

Die Titelverteidiger aus Warendorf und Sendenhorst gingen diesmal wieder getrennt an den Start und belegten zum Auftakt die Plätze sieben und zehn.

Aus Vornholz kommt auch der Einzelsieger: Als drittes Paar im Wettbewerb fegten Frank Ostholt und Vulcain d'Oulliy in 66,30 Sekunden durch den Parcours. An diese Zeit kam kein anderes Paar heran. In 70,46 Sekunden wurde Alexandra Lüth von der Siegermannschaft aus Ennigerloh mit Avalon Gold Zweite, drei Hundertstel dahinter reihten sich Natalie Freye und Camillo vom RFV Milte-Sassenberg ein.

Dass der Ausgang des ersten Wertungsspringens bis zum Schluss offen war, lag auch an einem anspruchsvollen Parcours. „Wir haben mit der Länge und der Höhe alles ausgereizt“, sagte Martin Fink, der als Fachleiter Springen im KRV Warendorf in diesem Jahr mit verantwortlich ist. Die Zeit knapp bemessen gewesen, aber fair, so Fink weiter. „Die Teams waren alle gut aufgestellt“, erklärte Martin Fink den spannenden ersten Wettbewerb.

Ergebnis Einzel

Ergebnis Mannschaft