Sparkassen-Dressurpokal - 1. Wertungsprüfung

-rp- Vorhelm Schäringerfeld

Der RFV Gustav Rau Westbevern macht beim Sparkassen-Dressurpokal dort weiter, wo er im vergangenen Jahr aufgehört hat: Beim Auftakt der Pokalserie 2018 im Rahmen des Turniers beim RFV Vorhelm-Schäringer Feld gewann der Gesamtsieger von 2017 mit einer beeindruckenden Vorstellung. Mit der Wertnotensumme 32,6 – die setzt sich zusammen aus den drei besten Einzelnoten und der Note für den Gesamteindruck – gewann die Equipe vor dem RV Albersloh (32,4), RFV Milte-Sassenberg (31,8), RFV Alverskirchen-Everswinkel (29,9) und RFV Ostbevern (29,4).

Der Titelverteidiger hatte die Prüfung, die als Mannschaftsdressur auf A-Niveau ausgetragen wurde, eröffnet und die Messlatte für alle folgenden zwölf Teams hoch gelegt. Die Richter verteilten hohe Einzelnoten und die Wertnote 8.5 für den Gesamteindruck. Nur Albersloh mit 8.3 und Milte-Sassenberg mit 8.2 kamen in die Nähe der Siegermannschaft.

Lucia Burlage, Sabine Schulze Beckendorf, Marie Dartmann und Laura Sophie Dienhart überzeugten mit einer anspruchsvollen und harmonischen Vorstellung, das Publikum war begeistert. „Wir haben das aber nur einmal zusammen trainiert“, gestand Mannschaftsführerin Mareike Schulze Topphoff. Ansonsten setzte sie auf die Stärken der einzelnen Reiter. „Die können das alle“, so Schulze Topphoff, die mit Lucia Burlage auch die beste Einzelreiterin in ihren Reihen hatte. Den Ritt mit Del mondo da capo bewerteten die Richter mit 8.5, zweitbeste und Siegerin der zweiten Abteilung war Monika Lütke Wöstmann (Albersloh) mit Leraoy Brown (8.3).

Mit konstanten Noten verdienten sich Albersloh und Milte-Sassenberg die Ränge zwei und drei vor Alverskirchen-Everswinkel, der neben seiner starken Leistung im Viereck auch durch den größten Fanclub auffiel. Damit haben sich nach der ersten Wertungsprüfung all jene Mannschaften vorne eingereiht, die auch in den vergangenen Jahren um den Sieg im Dressurpokal ritten.

Und weil sich der Veranstalter großzügig zeigte, wurden nicht, wie sonst üblich, die besten fünf Mannschaften platziert, sondern sieben. So kamen auch der RFV Vornholz und RV Geisterholz in den Genuss der Ehrenrunde.