Sparkassen-Dressurpokal 2018 - Finale

-rp- Ostenfelde

Der Sparkassen-Dressurpokal geht wieder an den RFV Gustav Rau Westbevern. Dem Vorjahressieger reichte beim Finale im Rahmen des Turniers beim RFV Ostenfelde-Beelen ein fünfter Rang im Tagesergebnis, um seine Spitzenposition zu behaupten. Den letzten Tagessieg sicherte sich der RV Oelde, die Mannschaften des RFV Ostbevern, RV Vornholz und RFV Milte-Sassenberg folgten auf den nächsten Plätzen.

Die letzte Wertungsprüfung begann für den RFV Gustav Rau Westbevern fast wie gewohnt: Kristina Kremeyer und Feine Piccolina bekamen für ihre Vorstellung in der L-Dressur die Wertnote 8,2, was am Ende auch das beste Ergebnis in der Einzelwertung war. Es schien alles so zu laufen wie in den drei Prüfungen der Serie 2018 zuvor, die Westbevern allesamt gewann. Der Eindruck täuschte auch nicht in der Kür der Paare, die Laura Dienhart (mit Coco) und Charlotte Wiegert (mit Simba) unter großem Applaus beendeten. Die zwei Patzer störten das Gesamtbild kaum, die Richter sahen das aber anders: Für den technischen Teil vergaben sie die Note 6,7, in der B-Note für den künstlerischen Eindruck gab es eine 6,8. Diese Zwischenprüfung endete für Westbevern sogar nur auf Rang acht. Das Hoffen und Bangen begann. Zumal die Verfolger alle stark auftrumpften. Janine Scharmann und Jette Marit Hülskötter (Vornholz) lieferten die beste Kür ab, mit der Notensumme 17,1 verwiesen sie Oelde (16,7), Milte-Sassenberg (16,5) und Ostbevern (16,0) auf die nächsten Plätze. Weil diese Kür mit der doppelten Punktzahl besonders wichtig für's Ergebnis war, verfolgten die Reiterinnen aus Westbevern diesen Wettbewerb mit besonderer Spannung. „Kristina (Kremeyer) hatte zum Glück gut vorgelegt“, sagte Westbeverns Mannschaftsführerin Mareike Schulze Topphoff hinterher. „Und wir sind auch mit einem guten Gefühl in die Kür gegangen, die sah ja auch gut aus“, haderte sie etwas mit dem Ausgang. Es wurde alles gut. Der Gesamtsieg war ihnen nicht mehr zu nehmen: Mit 212 Punkten siegten sie im Dressurpokal 2018 vor Milte-Sassenberg (195) und Oelde (190). Dahinter reihten sich Ostbevern (186), Alverskirchen-Everswinkel (182), Vornholz (178), Albersloh (177,5), Warendorf (152) und Sendenhorst (132,5) ein.